Nostalgie Ferien Bauernhof Czinki

Romantischer Ferien Bauernhof im Landschaftspark Pannonhát, Nähe Plattensee, West-Ungarn

Ortrun und László Czinki, H 8756 Kisrécse Kendli (Sándormajor) Ungarn
Tel.: 0036 93 371 471; 0036 20 553 8012; e-mail: czinki@ferienhofczinki.hu; Facebook

Ein Bauernhof für ganz tolle Ferien auf einem der schönsten Ferienhöfe in Europa

Seit 1997 mehrere tausend zufriedene und meist wiederkehrende Familien und Gäste

Rundbrief Nr. 5, Weihnachten 2000 / Neujahr 2001

Liebe Freunde,

irgendwie spannend war es schon, der Übergang von Neunzehnhundert zum Zweitausend, wenn es auch mathematisch Versierte nach wie vor betonen, dass die Jahrtausendwende erst Ende dieses Jahres eintrifft. Wohl auch die Magie der Zahl 2000 und natürlich auch die Computer, mit denen wir bereits unabänderlich und unzertrennbar verbunden sind, kitzelten, sicherlich nicht nur unsere Phantasie. Es ging jedoch alles gut; wir haben umsonst Bargeld, Kerzen, Sprit, Zahnpaste etc. gehortet, davon wurde auch diesmal nicht mehr gebraucht, als die Jahre zuvor auch. Ungarn hat sich somit als jahrtausendwendtauglich erwiesen und dabei auch eine Menge Erfahrung auch für künftige Jahrtausendwenden sammeln können.

Doch das Jahr stand uns bei der Wende noch bevor. Auf Laszlo wartete das Skalpell und Ortrun musste sich „landhart“ beweisen.Es ging jedoch alles gut. Bereits zwei Wochen nach der schweren Bypassoperation öffnete sich die Krankenhaustür für Laszlo und er konnte nach Hause und Ortrun kam prächtig mit den Tieren, dem Garten und den Menschen hier zurecht und konnte sich sogar einige „Nebentätigkeiten“ leisten. Sie machte einen „Zwiebelpflanzen-Bepflanzungsplan“ für ihren Lieblingspark bei ihrer früheren Brötchengeberin, der Stadt Ratingen, arbeitete bei Laszlos Planungen tüchtig mit, brachte unseren Garten auf Vordermann. zog diverse, auch exotische, Gartengewächse, kochte Mengen von Mermelade, führte schwungvoll den Haushalt, legte Vorräte an und malte wunderschöne Bilder.

Nach bravourös absolvierten Künstlercamps (2 x Kendli; 1 x Balatonföldvar), nach zwei Ausstellungen in Nagykanizsa und einer in Poysdorf – Gstetten in Österreich (bis Mitte Januar) und nach einigen verkauften Bildern zweifelt Ortrun nun schon weniger an ihrem eigenen Talant. Und die nächsten Ausstellungen stehen schon vor der Tür. Am 21. Januar (11h) wird eine Einzelausstellung mit ihren Bildern „Blumen und Früchte unter ungarischer Sonne“ im Kulturforum Texham in Salzburg starten und danach ebenso eine in Wien. Anfragen aus Deutschland und Budapest liegen ebenfalls vor. Sie ließ sich außerdem überzeugen, dass sie ihre Fähigkeiten wohl auch zum Weitergeben nutzen sollte. Deshalb wird es an unserem Hof hier in Kendli 2001 Aquarellmalurlaube geben, wozu auch Ihr herzlich eingeladen seid; Termine sind noch reichlich frei.

Der Zauber von 2000 hat also auch Kendli gestreift.Er entfaltete sich unter anderem in einen wunderschönen Sommer und einen ebenso schönen Herbst, der gar nicht zu Ende gehen wollte. Heute aber fielen die ersten Schneeflocken. Wir hatten, trotz Trockenheit, eine üppige Ernte im Garten, brachten Rekordmengen an Obst ein und aus den runtergefallenen Früchten brannten wir Bio-Palinka (-Schnaps) der Merke Birne, Pflaume und Aprikose. Es tropfte dabei recht üppig, so dass es auch nächtes Jahr noch genügend „Klaren“ geben wird, wenn ihr vorbeisegelt.

Ebenso zufriedenstellend machte sich auch unser Weingarten. Die sonst wütenden Rebkrankheiten blieben dieses Jahr völlig aus und es gab genügend Traben zu lesen, zu maischen und in ein ordentlich genießbares Getränk, namens Wein, zu überführen. Auch hiervon wird mancher Tropfen noch übrig sein, wenn nächstes Jahr der heiße Sommer über uns hereingebrochen sein wird. „Späte“ Gäste werden das gute Nass wohl nur noch in handliche Flaschen gebannt vorfinden. Die Gerätschaften zum konservierenden Abfüllen besitzen wir bereits bis auf das Etikettiergerät, was uns aber nicht hindern sollte das begehrte Loch an der Flasche gemeinsam zu finden.

Vom Weinlesen geht’s gewöhnlich zum Maronisammeln unter die Kastanienbäume; eine durchaus stachelige Angelegenheit. Unser Ertrag hätte auch dieses Jahr zur Versorgung einer Kleinstadt ausgereicht, die Preise waren jedoch noch miserabler als letztes Jahr. Auch hier tut sich eine schmerzliche Lücke bezüglich der Konservierungsmöglichkeiten dieser edlen Früchte auf. Wie schön es denn wäre, wenn man das ganze Jahr über „Kastanien aus dem Feuer hohlen“ könnte. Großmutters diesbezügliche Rezepte sind hier willkommen.

Gefeuert haben wir auch dieses Jahr genügend, meist mit unseren Gästen zusammen und meist im Backofen und auf dem Holzgrill unseres Dühöngös (Feierschuppens) am Hof. Das Leben von manchem freilaufenden Geschöpfes des Hofbestandes endete hier und wurde mit einem vergorenen Traubensaft aus der Tiefe des Weinkellers nebendran gewürdigt. Neben lieben neuen Gästen aus allen Gegenden Deutschlands und Österreichs kamen auch etliche „Alte“, dazu so manche aus Euren Reihen, sowie ehemalige Mitstudenten (Andrea mit Hellen) und gewesene Auftraggeber (Eike mit Wilma und Wanda) und Mitarbeiter (Beate) von Czinkiplan. Aufregend war auch der Besuch von Laszlos ungarischen Studentenkollegen (Joska, Bela) aus der Weihnstephaner Zeit samt Resi, der „guten Fee“ auf dem heimatfernen Pfad der Hochschulzeit. Last but not least kam auch Verwandschaft. Ortruns Bruder Ekki mit Frau Claudia und Sohn Fabian war sogar zweimal hier und Laszlos Tochter Michaela kam mit ihren Töchtern Cornelia und Juliane und mit Freundin Anette und deren Sohn Martin.

Wir hatten viel Spaß mit allen unseren Gästen, nicht nur beim Braten, Backen und Weintrinken, sondern auch beim Reiten und bei den, mittlerweile legendären, Kutschfahrten mit Reitbegleitung. Wir waren unzählige Male gemeinsam am alten Weinhaus von Cousin Salomon Laci und oft an Laszlos Geburtsstätte in Kerülö (Fernsehturm) mit anschließendem Schwammerlnsuchen im ehemals eigenem Wald und mit lustigem Baden im kühlen Waldsee. Wir hoffen diese romantischen Tagesfahrten lange noch unternehmen zu können, bevor die, atemberaubend um sich greifende Verbuschung und Verwaldung unsere verschlungenen Pfade für immer unpassierbar machen. Jetzt schon nehmen wir regelmäßig die Kettensäge mit, um umgefallene Bäume aus dem Weg zu räumen.

Die Natur hier ist also etwas, was man zwar mit allen Mitteln erhalten will, jedoch wogegen man auch ankämpfen muss. Während Vater Staat in Deutschland dafür zahlt, dass die Bauern ihre Ländereien brach liegen lassen, um so Ökotope zu bekommen, weiten sich hier die Brachfächen ohne Verordnung und Honorierung zusehend aus, nur weil es niemanden gibt, der sie bewirtschaften würde. Der Sozialismus hat des Bauerntum beinahe vollständig ausgelöscht und Grund und Boden haben nur noch Spekulationswert. Diese Tendenz verstärkt sich mit jedem Tag, mit dem das Licht der EG über Ungarn heller wird. Es bleibt abzuwarten, was uns blüht nach dem Tage X, an dem Ungarn gleichberechtigtes Mitglied der Europäischen Gemeinschaft wird (2004 ?).

Wir selbst bekommen unsere wenigen qm an Acker, Wiese und Garten so langsam gut in Griff. Auch dieses Jahr haben wir ein Stück Brache umgebrochen, werden dazu damnächst auch unseren Miniwald lichten, haben Zäune gesetzt und haben einen mittelgroßen Teich als Regenspander angelegt. Durch den Umbau des Hauses von Ortrun hat sich unsere Übernachtungskapazität um ein Zweibett-Appartement erhöht. Der Tierbestad reduzierte sich degegen eher, da der Gänse-, Enten- und Truthannachwuchs den Erwartungen nicht gerecht wurde und auch der Fuchs öfter seinen Besuch abstattete, als es uns genehm war. Erst gestern ist ein prächtiger Reinecke in eine unserer Fallen getappt.

Auch von den jüngsten zwei Pferden (Moricz, Huszar) unseres Bestandes haben wir uns kürzlich verabschiedet. Die Parallelhaltung von Stuten und Hengsten / Wallachen hätte unsere Möglichkeiten und auch unsere Zeit stark überfordert, deshalb haben wir sie, schweren Herzens, abgegeben. Da sie jedoch nur in die Nachbarschaft nach Kisrecse umgezogen sind, haben wir die Möglichkeit unseren Nachholbedarf an Streicheleinheiten für die beiden Bengels bei unseren Spaziergängen auszuleben.

Den verbliebenen Pferden geht’s gut; zu gut, denn wir finden nur wenig Zeit, sie über „Stock und Wein“ zu treiben. Hajnal, der dreijährigen Jungstute, bringt Ortrun gerade die Grunkenntnisse des Gehorsams und der Reitkunst bei. Sie macht prächtige Fortschritte und wird bald auch ins Gelände mitgehen dürfen. Hajnal soll außerdem, gleichzeitig mit ihrer Mutter Hullam und ihrer „Tante“ Claudia, im kommenden Frühjahr gedeckt werden, so dass wir elf Monate später, im Winter 2002, eine kleine Fohlenherde hier in Kendli haben werden. Claudia hat im vergangenen Sommer ihre Stutenprüfung mit Prädikat bestanden und ist nun eine anerkannte und registrierte Zuchtstute der Kisberer-Halbblut-Rasse.

Auch von unseren lieben, netten und frechen Ziegen haben wir uns verabschiedet. Die Verbissschäden, die sie unseren Obstbäumen zugefügt haben, sind so grvierend gewesen, dass es nicht mehr zu verantworten war, sie weiter zu behalten. Bereits die Schafe verschaffen uns diesbezüglich Kummer, der jedoch gerade noch zu verkraften ist. Als Lückenfüller für die abgegebenen Pferde und Ziegen haben wir für das Frühjahr einen Esel geordet, der auch zur weiteren „Diversifizierung“ des Hofes beitragen soll und wir bekommen wohl auch endlich das schon lange versprochene Pony für Laszlos Enkelkind Conny; wenn das Pony imJanuar auf einem der Nachbarhöfe glücklich das Licht der Welt erblickt.

Zum Frühjahr nächsten Jahres hoffen wir nun auch das Bauernhofmuseum öffnen zu können. Jetzt erst ist das Ende der Umbauarbeiten an Ortrun Haus so weit absehbar, dass wir auf die schon früher angekündigte Eröffnung, noch vor der nächsten Saison, berechtigt haffen können. (Die Uhren gehen zwar überall gleich langsam, hier jedoch beträchtlich langsamer). Auch Ortruns eigene Galerie – da im gleichen Gebäude – könnte ebenfalls zur gleichen Zeit „in Betrieb gehen“. Außerdem denken wir daran, unseren guten Wein als „Heurigen“ in unserem Dühöngö einem größerem Kreis von Interessenten anzubieten; mit Schmalzbrot aus Eigenproduktion versteht sich. Pferdebegeisterte können dabei reiten auf dem Hof und die Pfeil und Bogen-Enthusiasten Punkte sammeln auf unserem Bogensport-Parcours, den wir in diesem Winter zu einer Anlage auch für höhere Ansprüche ausbauen wollen.

Pläne gibt es also genügend für das neue Jahr. Es wäre auch beschämend, wenn dies nicht so wäre bei gleich zwei gelernten Planern. Auch das alte Jahr war nicht frei von Plänen und Planungen. So plante Laszlo das Milleniumsdenkmal für die Nachbargemeinde Csapi, erntete Lob dafür und erhielt Acker und Wald für seine Arbeit. Lob gab es auch für einen, bereits vor zwei Jahren erstellten, Garten in Szigliget; er wurde mit dem „Garten des Jahres 2000 – Sonderpreis“ von Ungarn ausgezeichnet und eine Minibibliothek an Fachbüchern, einige kg an Kunstdüngern, ein Kartenspiel und eine ausgewachsene und gut ansehnliche Gartenmöbelgarnitur, mit Tisch und sechs Stühlen, als Belohnung. Der Park zum Csapi-Denkmal ist bei uns gerade in der Planung und sollte im Frühjahr auch erstellt werden. Laszlo arbeitet außerdem bei Entwicklungskonzepten für die hiesige Region mit und es „drohen“ dazu weitere Aufgaben, auch solche aus Deutschland.

Viel wichtiger als Lob und Ehrungen ist die Gesundheit, insbesondere aber, dass Laszlo seine Herzoperation gut überstanden hat, und dass er mit der Wirbelsäulenstütze, die er nach seinem Sturz von Hullams Rücken eingepflanzt bekam, gut zurecht kommt. Davon , dass es so ist, zeugt auch, dass er wieder reitet. Spannend war natürlich der Augenblick, als er in diesem Sommer, nach langer Pause wieder in den Sattel stieg. Zwischenzeitlich machte er auch schon einen Mehrtagesritt problemlos mit. Drückt bitte die Daumen, dass es ihm weiterhin gut geht. Betreut wird er hier optimal von seinem Hausarzt, dem Karankenhaus in Nagykanizsa und der Herzchirurgie in Zalaegerzeg, wo er operiert wurde.

Sowohl für das Wohbefinden, wie auch gegen alle Gebrechen muss das Termal-Heil-Wasser im nahegelegenen Zalakaros herhalten und zwar für uns beide. Welch ein Glück, dass wir dieses wertvolle Gut in Fahrradentfernung haben. Wenn auch unser Besuch dort öfter vorkommen könnte, genießen wir das Eintauchen in das trübe Wasser doch sehr und glauben jedesmal aufs Neue, dass unsere Leiber hinterher leichter über das Pflaster zu tragen sind. Wie auch immer, noch eines macht uns dort sehr viel Spaß, nämlich das Studieren – nicht Befolgen – der unzähligen Verbots- und Hinweisschilder. So ist im Bad z.B. das „seitliche Springen“ (Seitensprung?) am Beckenrand srengstens verboten. Und es gibt noch vieles Intressantes zu lesen dort; andere Ausgeburten ungarisch-deutscher Sprachgenialität wollen wir Euch in einer Sonderausgabe später näherbringen. Es kann aber auch sein, dass die Sache lediglich einen werbepsychologischen Hintergrund hat. Da wir bisher kein einziges Schild mit korrektem Deutsch gefunden haben, glauben wir, dass die Verstellungen lediglich zur Belustigung der Badegäste und bewusst vorgenommen wurden, was der Kurdirektor (ein Schwager zweiten Grades von Laszlo) allerdings vehement bestreitet.

Das Bad war auch ein „Standbein“ für unsere Gäste, mit denen wir hier immer wieder Begrüßung und Abschied feiern konnten. Trotz des Trennungsschmerzes waren die Abschiede heiter, denn der Glaube an ein Wiedersehen demnächst, nächstes Jahr?, irgendwann? feierte immer mit. Anders war der Abschied von Laszlos Mutter im Frühjahr. Sie verabschiedete sich, kurz vor ihrem 88. Geburtstag, in Frieden und Zufriedenheit, für immer. Ihr Wunsch war es, nur von ihren Kindern und ihren Angehörigen beerdigt zu werden, doch begleitete sie eine kaum übersehbare Menschenmenge auf ihrem letzen Weg.

Aus unseren beiden Familien wäre noch zu berichten, dass nun auch Ortruns Bruder Ekki mit Anhang (Claudia und Fabian) nach München (Röhrmoos) zog, dass Lazslos Sohn Alexander seine Arbeit an der Roboterhand an der RWTH abgeschlossen, seine Dissertation abgegeben, eine neue Stelle (Autodesign) angetreten, seinen Wohnort nach Bonn-Rheinufer verlegt und seine Freundin Tina immer noch nicht geehelicht hat. Laszlos Schwiegersohn Michael hat seinen Facharzt für Chirurgie gemacht und schaut sich nach einer neuen Wirkungsstätte um. Der Wechsel wird wohl auch die Aufgabe der schönen Wohnung in der romantischen Stadt Dinkelsbühl mit sich bringen. Michaela, die Tochter Laszlos, ist voll beschäftigt mit ihren zwei prächtigen und anspruchsvollen Töchtern, eine kleine Kostprobe aus diesem schweren Job haben wir bei unserem Besuch bei ihnen Ende Oktober mitbekommen.

Die Reise zu obigem Besuch führte uns über Wien und Salzburg, wo wir Gäste der österreichischen Künstlerpersönlichkeiten Professor Eva Mazuccound Egidius Golomb waren, zunächst nach Dinkelsbühl und dann an die Wupper, den Rhein und schließlich die Ruhr. Zunächst stand ein zünftiges Treffen der Familie von Ortrun bei Claudia und Holdi in Wuppertal an. Es gesellten sich Besuche bei Tina und Alexander in Bonn, bei Ruth und Jochen in Wermelskirchen, bei Martina und Tom in Wuppertal, bei Barbara und Wolfagang in Bottrop, bei Ria und Hans, Marianne, Jajos sowie Silke in Essen und auf dem Rückweg schließlich bei Helge und Otto bei Ansbach hinzu. In Wuppertal hatten wir zusätzluch ein Treffen zur „Bier-Musterung“ im Wuppertaler Brauhaus, wozu die halbe Welt aus der dortigen Gegend kam; ein bleibendes Erlebnis. Danke an alle, die uns beehrt und uns mit unserem Schnupfen und Husten ertragen hatten.Die Grippe war es auch, die uns vorzeitig und unfreiwillig wieder nach Kendli trieb; wir bitten um Nachsicht bei allen denen, die wir nicht mehr ansteuern konnten.

In unserem Häuschen hier angekommen kurierten wir an unseren mitgebrachten Gebrechen zunächst, machten Kleinholz für kommende Eiszeiten und trösteten uns mit Konzertbesuchen in Nagykanizsa. Zuletzt waren wir beim trditionellen Weihnachtskonzert in einer der Pfarrkirchen der Stadt. Das Weihnachtsfest verbrachten wir mit der Familie von Laszlos Bruder Feri hier in Kendli und den Silvester werden wir mit Ulrike und ihrem Freund aus Essen, die uns für einige Tage demnächst hier besuchen werden, teilen. Wir haben das Ferienhaus bereits angeheitzt.

Das wäre es nun, was uns würdig erscheint in einem kurzen Jahresbericht unseren Freunden zu erzählen. Wer dies noch einmal lesen möchte, und vielleicht noch etwas darüber hienaus, sollte die Broschüre „Druckwürdiges aus Kendli, dem Nostalgiebauernhof von Ortrun und Laszlo“ anfordern. Darin ist dieser aktuelle Rundbrief zu finden, zusätzlich zu den früheren Briefen (1-4) und zum sonstigen Wissenswerten, wie z.B. Farb- und Schwarz-Weiß-Informationen über Kendli und Szigliget; Geistreiche Sätze zu Ortruns Kunst; Wegbeschreibung nach Kendli vom Radio Erivan; aktuelle Fotos von uns beiden, eine handsignierte Fotokopie eines Aquarellbildes von Ortrun sowie ein Kalenderblatt für alle Fälle, wie Namenstage, Geburtstage, die Tage, Müllabfuhr- und Entrümpelungstermine, Urlaube in Kendli, oder anderswo (pfui). Interessenten mögen einen Unkosten- und Portobeitrag von DM 20,- zusenden oder auf das Konto Ortrun Czinki Nr. 656627436 bei der Postbank Essen, BLZ 36010043 überweisen. Danach schicken wir die Broschüre mit Widmung zu.

Nun wünschen wir Euch allengesegnete Weihnachten (in Gedanken, da dieser Brief zum Fest nicht mehr ankommen wird) und ein fröhliches, gesundes und erfolgreiches neues Jahr und darüber hinaus alles, alles Gute und viele schöne und mit uns gemeinsame Stunden im neuen Jahrtausend.

PS: Ortrun dankt allen, die ihr das Verfassen der Rundbriefe zugeschrieben haben und weist jede diesbezügliche Schuld und Verantwortung von sich. Sie trägt bei der Entstehung der Briefe lediglich zur Genießbarmachung der Texte bei.

Herzliche Grüße

Euere Ortrun und Laszlo

Auf der Rückseite ist Laszlos Denkmal in Csapi (ca. 2,5 m hoch) sowie zwei von Ortruns Aquarellen zu ahnen.