Nostalgie Ferien Bauernhof Czinki

Romantischer Ferien Bauernhof im Landschaftspark Pannonhát, Nähe Plattensee, West-Ungarn

Ortrun und László Czinki, H 8756 Kisrécse Kendli (Sándormajor) Ungarn
Tel.: 0036 93 371 471; 0036 20 553 8012; e-mail: czinki@ferienhofczinki.hu; Facebook

Ein Bauernhof für ganz tolle Ferien auf einem der schönsten Ferienhöfe in Europa

Seit 1997 mehrere tausend zufriedene und meist wiederkehrende Familien und Gäste

Rundbrief Nr. 19; Weihnachten 2014, Neujahr 2015

Vor dem Preis steht der Fleiß; also begab ich mich -trotz manch überaus dringender Aufgaben- auf die Suche nach weihnachtlichen Pflichtgeschenken. Dies tat ich ganz und gar nicht ohne Bauchschmerzen, denn ich wusste, es würde nicht einfach werden; es sollten ja nicht schon wieder Pralinen sein. Da mir aber keine akzeptablen Ideen einfielen, hoffte ich auf Inspiration aus glitzernden Schaufenstern, prallgefüllten Regalen und, wenn dies alles nicht hilft, auf ein „Zeichen von Oben” wie beim kriminalisierenden Pater Braun. Doch weder volle Regale noch verführerische Schaufenster verhalfen mir zu Entscheidungen und auch das Zeichen von Oben funktioniert offensichtlich nur bei schwarzbekleideten Halbheiligen. Derweilen leistete ich Shoppinggänge zu namhaften Geschenkeläden und Supermärkten, doch wurde dabei alleine meine Zeit-, nicht aber mein Geschenkebudget strapaziert. Schließlich fand ich mich in einer Süßwarenabteilung wieder und es werden auch diesmal wieder Pralinen sein.

Und kaum waren die süßen Verführer und Figurentöter in der Einkaufstasche verstaut, vernahm ich eine freundliche Stimme, die ich schon als das verspätete „Zeichen von Oben” deutete. Sie gehörte einer charmanten weiblichen Person, die mir erklärte: sie könne mir eine wunderbare Geschenkidee präsentieren, eine Wunderwaffe quasi, die meine Frau im Handumdrehen zwanzig Jahre jünger aussehen ließe. Ich bedankte mich bei der bisher unbekannten Bekannten und erklärte: sie brächte mich in ernsthafte Schwierigkeiten, denn auch bisher schon war es schwer zu vermitteln, daß das junge Wesen an meiner Seite nicht meine Tochter, sondern meine Angetraute sei; bei einer noch jünger aussehenden Schönheit würde mir das wohl niemand abnehmen.

Wenige Schritte weiter lauerte auch schon das nächste Abenteuer, diesmal verkörpert durch einen gut gekleideten und auch gut aussehendem Herrn mittleren Alters. Und wie könnte es denn auch anders sein, auch er war mit einer Wunderwaffe unterwegs und zwar für mein Auto. Er bot mir ein Fläschchen an, mit dessen Inhalt ich eine ganze Tankfüllung an Sprit einsparen könne auf meiner nächsten Deutschlandreise. Seine Argumente schienen mir überzeugend und ich kaufte ihm gleich drei der Flaschen ab, etwa die Menge, die ich -nach einem groben Überschlag- anstatt den üblichen 300 Liter Diesel für die Strecke -einmal Deutschland hin und zurück- benötigen werde; oder steckt da doch noch ein Pferdefuß drin? wir werden’s sehen.

Die nächsten Begegnungen waren schon weit weniger aufregend. Es rannten Leute auf mich zu, von denen ich immer schon wissen wollte, wer sie eigentlich sind und warum sie über unsere zufälligen Begegnungen so erfreut seien. Um mir aber keine Blöße zu geben, verzichtete ich auf jegliche Aufklärung, befürchtete aber weitere Angriffe auf mein Portemonnaie. Doch die freundlichen Herrschaften wollten nichts verkaufen, lediglich wissen, ob es diesmal weiße oder grüne Weihnachten geben werde. Die Antwort fiel mir nicht besonders schwer, denn kluge Wetterfrösche haben die Frage Tage zuvor schon beantwortet: „grün wird es werden, es sei denn die Himmelstore öffnen sich noch und es fällt Schnee”. Und so kam es auch; erst am Abend des zweiten Feiertages schneite es leicht, doch zu Begeisterung reichte die Menge bei Weitem nicht.

Uns selbst brachte der ausgebliebene Schneesegen keine übermäßige Enttäuschung, denn zu unserem erhofften Pferdeschlittenausflug zu Weihnachten fehlte nicht nur der Schnee sondern fehlten auch die Pferde. Die Story begann schon einige Wochen vor Weihnachten, als wir unsere treuen Pferde Hullám und Helena verkauften um uns anschließend Passendere zuzulegen. Sie sollten kleiner als Hullám und Helena sein und sich sowohl zum Reiten, als auch zur Kutschenfahrt eignen.

Nach langem Überlegen und Beraten haben wir den Kauf jedoch vorerst noch verschoben, um die
unvermeidbare Aneinandergewöhnung nicht in der kalten Jahreszeit leisten zu müssen. Hullám und Helena haben derweil eine ansprechende neue Heimat in Söjtör, am Geburtsort von Ferenc Deák, dem „Weisen der Nation” gefunden; sie betätigen sich dort als vierbeinige Rasenmäher auf einer großen, fetten Wiese; welch ein anderes Pferd möchte denn nicht dieses „weise” Leben teilen?

Der Abschied von Hullám und Helena fiel uns schwer; sie waren langjährige und treue Begleiter und uns sehr ans Herz gewachsen. Hullám kam schon zu Anfang unseres Hierseins im Jahre 1997 auf den Hof und bei Helenas Geburt 2002 durften wir sogar Hilfe leisten. Auch die Pferde verspürten das Ungewöhnliche des Tages, als der Transporter vorfuhr und auch das Verladen klappte erst beim zweiten Anlauf. Helene war nur nach gut zwei Stunden intensiven Motivierens und Zuredens bereit neben ihrer wartenden Mutter im Laderaum ihren Platz einzunehmen.

Die Nachfolge von den Beiden stellt es sich als schwierig dar, denn unsere Erwartungen sind hoch. Die Pferde sollten gleichwohl sattel-, kutsch-, gäste-, kinder- und auch seniorentauglich (gerecht) sein. Auch der Kauf einer geeigneten Kutsche steht an, ein nicht gerade geübtes Aufgabenfeld für uns. Wir dachten zunächst an Islandponys (Isis), doch erkannten wir schnell die Lücke zwischen ihrem Preis und dem Münzenstand in unserer Schatulle. Daraufhin entdeckten wir die sympathischen Haflinger (Hafis) als mögliche Wunschpferde; sie sind etwas größer (ca. 150 cm Stockmaß) als die Isis, dafür aber auch um Einiges preiswerter. Auf diese Erkenntnis hin folgten mehrere Besichtigungsfahrten zu potentiellen Individuen bzw. Paaren, denn wir wünschen uns ja zwei zueinander passende Hafis. Momentan sind wir guter Hoffnung im Frühjahr neue Pferde einzustellen und somit bald auch wieder Reiten und auch Kutschenfahren zu können, womöglich mit den bereits besuchten, freundlichen und handzahmen Haflingern Netti + Popi oder Nena + Sissi.

Mit dem sonstigen Tierbestand am Hof und Wohnhaus war es schon weniger aufregend im vergangenem Jahr. Unsere Kaninchen vermehrten sich erneut wie Kaninchen und waren insbesondere bei unseren kleinen Gästen sehr beliebt. Schafmutter Csippa und Schafvater Tökös produzierten das prächtige Lamm Meggi. Um aber etwaigen verwandschaftlichen Problemen vorzubeugen mussten wir uns vom Schafvater leider verabschieden; er kam auf einen Nachbarhof und tut dort seine väterlichen Dienste. Wir aber haben jetzt das Nachsehen, denn ohne Schafvater wird es im Frühjahr keine neuen Lämmchen geben, zumal auch der „Leihvater” nicht kommt, wegen eines landesweiten, vorbeugenden Transportverbotes für Schafe. Und dann gibt es ja noch die Hühner, die zwar keine Eierlegerekorde vollbrachten, doch positiv zum bäuerlichen Hofbild beitrugen. Im kommenden Frühjahr erwarten wir deutlich bessere Leistungen von ihnen, andernfalls müssen wohl die Hasen die Ostereier legen.

Zur Entzückung der Kleinen unter unseren Gästen segnete uns der Herr reich mit Katzenbabies. Die Kätzinnen Strümpfchen und Paula produzierten Nachwuchs am laufenden Band, zeitweise ähnelte der Hof schon mal einer Katzenfarm. Angesichts des Fütterungseifers der Gäste befürchteten wir schon eine kleine Katastrophe für die Zeit nach ihrer Abreise, doch wurden wir von schlimmen Überaschungen weitgehend verschont, nicht zuletzt wegen des hinterlassenen Futtervorrats in ansehnlicher Menge. Danke dafür besonders an Isa…..?. Die Jungkatzen entwickelten sich derweil prächtig; etliche von ihnen suchten sich schon eigene Reviere.

Auch unsere Haus- und Hofhüter, die Hunde, müssen zur Zeit ohne Gäste auskommen und begrüßen deshalb jeden Hergelaufenen mit vehementer Zuneigung. Doch ist Morzsi, unsere langjährige Wegbegleiterin, nicht mehr unter ihnen, denn sie zog -nach längerer Demenz- mit wohlgelebten 19 Jahren in den wohlverdienten Hundehimmel; Danke Morzsi; du warst eine treue und pflichtbewußte Seele; du wirst für immer in unserer Erinnerung bleiben.

Die anderen Hunde Pogi, Tina, Bella und Sissi sind -Gott sei Dank- quicklebendig; sie haben es
wieder einmal geschafft die Gunst unserer Gäste zu sichern; Tina knurrte und schnappte schon mal,
wenn sie sich genervt fühlte, Pogi ging auf Dorfstreife, wenn ihm das Treiben auf dem Hof zu bunt
wurde und Bella erschwerte so manchen gutgemeinten Besuch bei uns mit ihrem energischen Auftreten. Zur Zeit sieht Bella mit ihrem dicken Fell wie ein überdimensioniertes Wollknäuel aus, ihre Vorder- und Hinterteile sind am Besten dann unterscheidbar. wenn sie gerade läuft. Sissi erweist sich abermals als geschicktes und gescheites „Köpfchen”; will man sie ins Haus lassen rennt sie zunächst mal zur Bella am Tor und kommt dann mit ihr zusammen ins warme Heim. Wer sagt denn, daß Tiere nicht intelligent sind?

Auch Lästiges bereitete uns die Tierwelt im vergangenem Jahr. So wollten z.B. Erntekäfer und Feldmäuse zu Mitbewohnern unseres Hauses werden. Von den Mäusen ließen wir die Mausefallen unserer Fallensammlung testen und den Käfern rückten wir mit Handfeger und Schäufel ans Leib.

Die Plagegeister haben jedoch nichts mit der aktuellen Führung unseres Landes zu tun, wenn auch die sich schon mal ganz schön lästig zeigt denn sie widmet sich immer mehr der Erfindung neuer Steuern und Abgaben. Uns ärgert z.B.zur Zeit die neueingeführte Umweltabgabe auf Solaranlagen, die sicherlich nur das einzige Ziel verfolgt, dem höchst umstrittenen Atomkraftwerk in Paks die Konkurenz vom Leib zu halten. Für uns erschwert diese durch und durch widersinnige Abgabe die angedachte Installation von Solarzellen zur Reduzierung unserer Stromrechnung erheblich.

Anders als die Solaranlage ist unser Seminar–Galerie-Wellness-Projekt so gut, wie „über’n Berg”; es ist -bis auf Restarbeiten- fertig und wir haben das Bauwerk auch schon eingeweiht im Rahmen unserer Sommerabschlußfeier am 24.08.14. Es war ein würdiges Fest im Kreise unserer Gäste, Nachbarn und Freunde, mit Ansprachen, Lifemusik, Sekt und Weihwasser und sogar das Wetter machte prächtig mit. Mit dieser Anlage stehen uns, unseren Gäste, aber auch Eventmanagern nun Räumlichkeiten zur Verfügung, die sowohl für Firmen- und Familienfeste, Seminare, Schulungen, Konferenzen, Vernissagen als auch für spontane Begegnungen geeignet sind. Der Seminarraum ist mit 30 Stühlen, mit Tischen, den üblichen Kommunikationsgeräten und Versorgungsgerätschaften ausgestattet; Massageraum, Sauna und Sanitärbereich ergänzen die Anlage. In Kombination mit den Übernachtungsmöglichkeiten und den Freizeitangeboten auf unserem Hof könnte diese Einrichtung eine sinnvolle Alternative zur breiten Masse üblicher Tagungshotels sein; hier kann man Sinnvolles mit dem Angenehmen in idealer Weise verknüpfen.

Im Dachgeschoß der Tagungsstätte befindet sich Ortruns Galerie, wo sie ihre Aquarelle in einer würdigen Umgebung den Bewunderern ihrer Werke zeigen kann. Die Galerie nahm auch Werke dreier Künstlerfreundinnen und -freunde auf, nämlich von den, vor zwei Jahren verstorbenen Eva Maccukko und Gergely Orosz, sowie der Bildhauerin und Schriftstellerin Judit Bánki Hagner. Also versäumt Ihr bitte nicht dieses neuen Schmuckstück auf unserem Hof zu besuchen, wenn Ihr bei uns seid.

Und was gab es sonst noch Berichtenswertes im Jahre 2014?
Vieles, insbesondere über unsere Gäste, die wiederholt oder erstmalig den Weg zu uns fanden und mit denen wir wunderschöne Stunden verbringen durften. Sie haben wieder einmal das Gesetz der Statistik ausgehebelt, wonach jede Serie mal zu Ende geht. Zu uns kamen aber -nach wie vor- nur liebe und lustige Gäste, gleichgültig ob Wiederholungstäter oder Neue. Wir haben viel Freude mit ihnen gehabt, nicht nur bei unseren Festen zu Pfingsten und am Sommerverabschiedungsfest, bei den Kutschen- und Eisenbahnfahrten, den abendlichen Weinverkostungen oder bei den -musikalisch begleiteten- Backofenabenden, sondern auch „alltags”, wenn man sich am Hof, auf der Straße oder beim Einkaufen traf. Herzlichen Dank an alle, insbesondere aber an die Kinder, die die Ponys striegelten, die Katzen fütterten oder einfach nur den Hof belebten.

Und jährlich kommen Lászlós Kinder Michaela und Alexander mit ihren Familien (Michael + Cornelia + Juliane sowie Tine + Timea und Simon) nach Kendli; wir freuen uns sehr wenn sie da sind. Erstmals kam auch Tochter Eva aus England mit ihrer Mutter Marianne und tauchte in die etwas andere Welt der ungarischen Provinz ein. Michaela, Cornelia und Juliane fuhren im Sommer mit Michael nach Kanada in den Urlaub und kamen als Weltmeister im Einradfahren (1., 2., 3. Plätze) wieder; herzlicher Glückwunsch, auch von dieser Stelle; wir alle sind sehr stolz auf Euch.

Es gab aber auch Trauriges letztes Jahr, Ortruns Vater Paul starb zu Ostern. Ortrun fuhr zur Beerdigung, László hielt die Stellung in Kendli und verabschiedete sich von ihm Anfang Oktober im „Friedwald” von Heiligenberg, nahe dem Bodensee. Es war beeindruckend zu sehen, wie überzeugend hier der „Kreislauf der Natur” verstanden und dem auch entsprochen wird. Auch um László, unseren Gastgeber am Weinberg, Kilian Lászlós Jugendfreund und unsere Freundin und Kollegin Edit in Österreich trauern wir; Gott möge sie zu seinen Günstlingen genommen haben.

Auf der Fahrt nach und in Deutschland kamen wir nach Kösching zu Michaelas, nach Vierkirchen zu Ekkis (Ortruns Bruder) Familie, zu Ingrid und Robert nach Königsbrunn, zu Pauls Lilo nach Sipplingen am Bodensee und zu Lászlós ehemaliger Sekretärin Susanne nach Öhningen bei Stein am Rhein. Allen herzlichen Dank für die freundliche Aufnahme, für die Gespräche über „Gott und die Welt”, für „Speise und Trank” und für die Schlafstellen in der Not. Besonders danken wir Susanne für die „fachfrauliche” Führung in der wunderschönen Innenstadt von Stein am Rhein. Am nächsten Tag ging es am Südufer des Bodensees Richtung Heimat, zunächst duch den Arlberg- dann den Felbertauerntunnel nach Oberdrauburg zur Dietlinde, einer Freundin und Künstlerkollegin von Ortrun, wo wir nach einem schönen Abend und geruhsamer Nacht am nächsten Morgen noch ein beeindruckendes, alpenländisches Straßenmusikfest in der wunderschönen Stadt Lienz erleben durften; herzlichen Dank dafür an Linde und Gebhard. Der weitere Weg führte dann gen Osten in die gewohnte mitteleuropäische Kultur der neuen / alten Heimat.

Solche, leider selten gewordene, Reisen sind auch immer wieder imaginäre Spiegel, die einem nicht nur die Vergänglichkeit, sondern auch die stetige Erneuerung aufdecken; gestern waren sie noch Kinder und schon sind sie auf Augenhöhe und morgen werden sie den Stab übernehmen, der Baum in dem sich ständig erneuernden Wald sein. Ortruns Neffe Fabi, der Junge, der vor Jahren noch mit dem Holzspielzeug spielte, das heute unseren Gästekindern Dienste leistet, ist jetzt im Polizeidienst und sorgt dafür, daß die „Bäume im Wald” sich ungestört entwickeln können, und daß der lebensnotwendige Kreislauf nicht unterbrochen wird; Danke Fabi!

Einer der Höhepunkte unserer Reise war mit der Besuch des Oktoberfestes in München, wo wir nicht nur die bayowarische Bierkultur genießen durften, sondern auch darüber nachsinnieren konnten, ob Dirndl und Lederhosen abwegige Ausdrucksformen bayerischer Identität seien oder nicht. Wir meinen nein; wir haben eine eindrucksvolle und selbstbewußte Identitätsbekundung erlebt über jegliche Weißwurst-, Landes-, gar Kontinentengrenzen hinweg. Auf jeden Fall hat uns die Wies’n Mordsspaß gemacht und die „alte Wies’n” weckte Erinnerungen an frühere Zeiten. Danke Helga, Friedl und Jule für die „aufopfernde” Wies’nführung.

Sonstige Reisen waren extrem kleingeschrieben im letzten Jahr, lediglich nach Székesfehévár schafften wir es zu Lászlós Bruder Feri und Familie. Dabei erfuhren wir, daß Sohn Ferike sein erstes Buch herausgab und das ausgerechnet und unstandesgemäß über Kneipen; die Czinkis waren bis zu seiner Generation eher Kneipenmeider. Zumindest erlebten wir in Sz.fehérvár einen beeindruckenden Weihnachtmarkt mit ungarischen Spezialitäten, Glühwein und buntem Volk.

Z.Z. durchleben wir die gewohnte Konzert- und Ballsaison, Ortrun lernt zusätzlich ungarisch tanzen, malt fleißig, bestreitet mit einer Auswahl ihrer Bilder gerade eine Vernissage in einem der Kulturhäuser in Nagykanizsa und freut sich über jeden kleinen Sonnenschein, wovon es heute (02.02.) gerade reichlich gibt. Laut Volksmund ist somit noch mit einem langen Winter zu rechnen (der Bär kommt aus der Höhle, sieht seinen Schatten, erschreckt sich und geht wieder zurück).

László ärgert sich über Bürokratie und Apathie ringsum und versucht alledem entgegen zu halten; dazu startete er eine Gesprächsrunde im neuen Konferenzraum. In den letzten Wochen baute er zudem einen Windgenerator, der sich zwar schon mal dreht, aber noch keinen Strom generiert; aber auch das soll demnächst geschafft sein, sagt er, sonst bleibt’s halt beim Händereiben.

Zum Nostalgiebauernhof gibt es seit einiger Zeit eine, leider erst halbfertige neue hompage ( www.bauernhofczinki.hu ); es lohnt sich reinzuschauen und festzustellen, daß es noch reichlich Schlafplätze gibt am Bauernhof im Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter; wir würden uns sehr freuen, wenn Ihr Euch erkundigen würdet darüber, ob das überhaupt stimmt.

Herzliche Grüße, alles Gute für 2015, Gesundheit, Erfolg, Spass und Muße von

Ortrun und László