Nostalgie Ferien Bauernhof Czinki

Romantischer Ferien Bauernhof im Landschaftspark Pannonhát, Nähe Plattensee, West-Ungarn

Ortrun und László Czinki, H 8756 Kisrécse Kendli (Sándormajor) Ungarn
Tel.: 0036 93 371 471; 0036 20 553 8012; e-mail: czinki@ferienhofczinki.hu; Facebook

Ein Bauernhof für ganz tolle Ferien auf einem der schönsten Ferienhöfe in Europa

Seit 1997 mehrere tausend zufriedene und meist wiederkehrende Familien und Gäste

Rundbrief Nr. 16, Neujahr 2012

Liebe Freunde,

Ein weiteres Jahr kehrte uns den Rücken. Untrügliche Zeichen dafür, daß es dazu kommen würde waren schon die täglich eintreffenden Neujahrsgrüße in den letzten Wochen, die uns in den buntesten Variationen von mehr gewöhnlich (Glückliches Neues Jahr), über KuK-angehaucht (Schenen Griesse und Gesegnetes Weihnacht und ein gutes neues Jare 2012) bis herzlich (wünsche dir, was du dir wünscht) den Wunsch mitteilten, uns möge es im Jahre 2012 wohlergehen. Wir danken herzlich dafür und wir wünschen das Gleiche für die Absender und auch für alle Anderen, die wir nur mit diesem Rundbrief erreichen können.

Das Neue ist also leibhaftig da, das Alte wird dafür abgehakt, es gehört zum „alten Eisen” und wird, wie auch die Jahre zuvor, auch schnell wieder vergessen. Es lebe das Unbekannte, das Ungescholtene, das Geheimnisvolle; der „König ist tot, es lebe der König”.

Wir aber wollen – wie alljährlich seit unserer Ankunft hier in Kendli vor 15 Jahren – noch ein letztes Mal dem „Alten” huldigen, in seine Tiefen abtauchen und auf seine Gipfeln klettern, bevor es endgültig im schwarzen Loch der Zeit verschwindet. Dieses Tun fällt uns diesmal jedoch deutlich schwerer als sonst; denn das Jahr 2011 schmückte sich reichlich mit bishin ungewohnten Attributen, wie Schuldenkrise, Rating Agentur, Abwertung etc.; die Welt ist wohl nicht mehr die Alte und Ungarn ist es erst recht nicht. Hier jagt eine Reform die Andere, quasi im Vierundzwanzigstundentakt werden unübersehbare Weichen gestellt; Grundrechte, Pressefreiheit, Religionsfreiheit seien in Gefahr, hört man beiderseits unserer Grenzen. Dies sei nur Panikmacherei, tönen die Mächtigen, die neuen Gesetze seien längst notwendige Korrekturen; auch dieses Land verdiene endlich seine Wende, die alten Zöpfe müssten ab, wir rücken die Dinge lediglich zurecht. Und sie tun dies mit einem sagenhaften Selbstbewustsein.

Auch wenn bei uns in der Provinz bisher nicht sehr viel angekommen ist von den vermeintlichen Reformen, sind Enttäuschung und Unzufriedenheit fast überall latent. Auch die Euphorie der Nachwendejahre ist verflogen, die „lustigste Baracke” des sozialistischen Lagers sucht ein neues Attribut für ihre Zukunft. Ihre Bewohner hoffen auf die Wiederholung der Geschichte, die oft schon die Niederlagen zum Nährboden ihrer Zukunft machte. Folgt dem „Gulaschkommunismus” der sozialistischen vielleicht der Gulaschkapitalismus der neuen Zeit? Es wäre zu Wünschen! Lendvai und Kõvári lassen dies auch hoffen; sie sehen den Ungarn hinter dir in die Drehtür einsteigen und vor dir wieder herauskommen. Gott gebe es, daß ihr beide gleichzeitig und mit einem Lächeln im Ausgang erscheint.

Trotz mancher Turbulenzen ähnelte unser Alltag im Jahre 2011 diesem der Jahre zuvor. Dem Überangebot an Kalorien, Lautstärke und Alkohol beim Jahreswechsel folgten „magerere” Zeiten mit viel Aufholarbeit, aber auch mit Zuversicht dem noch ausstehenden Rest des Jahres gegenüber. Und wir wurden nicht enttäuscht, unser Gästekalender füllte sich gut, der Wettergott machte auch meist mit und unsere Tiere blieben im Gatter. 2011 war ein gutes Jahr für uns, Ortrun malte viel und László kehrte aus der „Wüste” wieder zurück, nachdem die ungarische Realität ihm wieder einmal vorführte, daß kapitalbefreites „Rufen” bestenfalls Urkunden und feuchtwarmen Händedruck, nicht aber Fortschritt beschert. Seine frei gewordene Zeit und Kraft kamen sodann dem Hof und unseren Gästen zugute; er baute, modernisierte und organisierte. So wurde unser Weinhaus auf dem Ádamhegy (Berg) innen und außen restauriert, Sonnenkollektoren wurden für Haus Mari und für den Bauernhof gebaut und vor allem im „Museum” wurde endlich ein vorzeigbarer Zwischenstand erreicht. Weiterhin sind nun der Hofladen und das ungarische Bauernzimmer voll eingerichtet, die Mausefallensammlung installiert, die Sammlungen zum Thema Maschinen und Geräte der Landbewirtschaftung systematisiert und komplettiert, die Holzbearbeitungswerkstatt auf Vordermann gebracht und der Weinkeller am Hof erlebnistauglich gemacht. Letzteres macht auch unseren Gästen viel Freude; sie werden gleich nach ihrer Ankunft dort begrüßt mit selbstausgebauten Weinen und – nach der Freigabe des Schnapsbrennens vor einem Jahr –

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auch mit selbstgebrannten Schnäpsen aus einer, inzwischen eigenen, Destille. Letzteres machte es möglich mehrere sortenreine Brände (Weinbrand, Grappa, Obst-, Kirsch, Sauerkirsch-, Aprikosen-, Pflaumen-, Hagebutten-, Birnenschnaps), teils aus verschiedenen Jahrgängen, unseren Gästen zum Verkosten und Genießen anzubieten.
Die Zeit beschert uns aber auch Sorgen. Sie nagt an Gebäuden und Einrichtungen; diese müssen aufgefrischt, repariert und auch mal ersetzt werden. Am dringendsten ist z.Z. die Ausbesserung der Zäune entlang der Grundstücke und der Pferdekoppeln, da faulen uns die bereits anderthalb Jahrzehnte alten Holzpfosten weg. Da auch unser nachbarschaftliches Sägewerk Opfer der oft undurchschaubaren marktwirtschaftlichen Vorgänge wurde, sahen wir uns zur Selbsthilfe gezwungen und besorgten uns eine kleine Blockbandsäge aus Österreich. Trotz (oder wegen?) des Nachbarschaftsrabattes machte sich die Säge sehr gut; wir haben bereits an die fünfzig Pfosten, dazu eine Menge Bretter und auch Brennholz gesägt, teils aus eigenem Rohstoff. Somit sind wir gut gerüstet für die, für das Frühjahr geplante, „Koppelzaunreperaturaktion”, und der Holznachschub für das Heizen macht uns ebenfalls keine Sorgen mehr, zumindest nicht in diesem Winter.
Bezüglich Heizen wollten wir eigentlich jetzt schon einen Schritt weiter sein, nämlich unser Wohnhaus mit Haus Veri / Kati und Haus Juli mit einer Nah- (Fern-) Wärmeleitung verbinden und aus einer zentralen Hackschnitzel-Heizungsanlage mit Heizwärme versorgen. Dies hätte das aufwändige Heizen bei nicht weniger als vier Heizquellen auf eine einzige reduziert und ein beinahe automatisches Heizen ermöglicht. Dazu hätten wir unsere Holzabfälle der Holzsägerei, aus den Obstgärten und aus dem Weingarten in Heizenergie umwandeln und so auch die Heizkosten senken können. Zusätzlich hätten wir unsere Übernachtungsmöglichkeiten auch in der kalten Jahreszeit anbieten können. Nicht schlecht gedacht also, doch die Arbeitsgeschwindigkeit der Baugenehmigungsbehörde und der niedrige Münzenstand im eigenen Geldbeutel vereitelten das Vorhaben; wir hoffen nun bis zum kommenden Frühjahr; bis dahin hackschnitzeln wir auf Vorrat.

Daß auch mal so schlichte Themen, wie Zaunpfosten und Heizen überaus wichtig sein können in unserem täglichen Leben zeigt, wie Nahe wir der Natur leben und wie sehr wir von ihr abhängen. Dies ist ein gutes Gefühl, wenn auch unser Wasser und unseren Strom aus anonymen Quellen zu beziehen nicht gerade eine unerträgliche Wirklichkeit für uns ist. Bestimmend für unser Leben hier aber sind eindeutig unsere Tiere. Nicht nur der wohltuende tägliche Kontakt mit ihnen, sondern auch der unerlässliche Beistand in kritischen Situationen schweißt uns zusammen. Max’s (Ponyhengst) Kolik im Herbst und Miklós’s (Mitarbeiter) Arbeitsausfall vor Kurzem sind gute Beispiele hierfür. Während wir Max nach einem Tierarztbesuch und nach stundenlangem Zwangsbewegen schnell wieder unter die fressenden, saufenden, äppelnden, pieselnden und pfurzenden Artgenossen kriegten, mussten wir Miklós zwei lange Wochen ersetzen, nachdem er vom Tökös (Schafbock) elendig von den Beinen geholt worden war. Tökös bekam dafür Hofverbot und wurde prompt gegen einen jüngeren und friedlichen Bock ausgetauscht.Vor seinem Abschied hat Tökös aber schon seine Schuldigkeit getan; er hinterließ Picurka, eine wunderschöne Tochter, die wir jedoch wegen drohender Inzucht und Überweidung der Hoffläche zuvor schon in eine fremde Herde abgeben mussten. Sie kam im Frühjahr am hellichten Tage mit Geburtshilfe von Ortrun zur Welt und verdiente so ihre Tränen beim Abschied. Aber auch Tökös hing uns am Herzen und wir hoffen, daß er sich vor seinem Abgang erneut verewigt hat; wissen werden wir es aber erst im Frühjahr, wenn das ersehnte Osterlämmchen kommt oder ausbleibt. Ansonsten blieb unser früherer Tierbestand etwa bestehen mit drei Pferden (Hullám, Cézár, Helena), vier Ponys (Fanni, Fátyol, Max, Scherry), der Eselin Pepi, drei Schafen, an die zehn Hasen, ebenso viele Hühnern, fünf Hunden (Morzsi, Sissi, Bella (am Wohnhaus) Tina und Pogi (am Hof)) und fünf bis sechs Katzen (je nach Tages- und Jahreszeit). Unsere Zuchtbemühungen erbrachten auch einige (Oster)Hasen, zwei Puten und fünf Perlhühner. Letztere entstammen aus jeweils 13 geschlüpften Exemplaren; doch machen wir nicht die Zahl 13 verantwortlich für die geringe Überlebensrate, sondern eher unsere Unerfahrenheit mit den beiden, bekanntlich Kinderkrankheiten gegenüber anfälligen, Arten. Unsere neuen Hunde Pogi am Hof sowie die geerbte Bella am Wohnhaus haben sich sehr gut eingefügt bei uns; Bella, die weißwuschelige Puli-Hütehündin wird ihrem Namen

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gerecht, sie bewacht Haus und Garten mit Leidenschaft. Pogi, unser neuer Hofhund, machte sich zum Liebling unserer Gäste, insbesondere aber der Gästekinder und somit ist er, ebenso, wie auch die Katzenkinder, gewissermaßen entführungsgefährdet.

Was für die Kinder die Tiere, das ist für die Eltern die Ruhe, aber auch der Wein, die Gespräche im Dühöngõ oder sonstwo am Hof oder auf den Gästehausterrassen. Auch 2011 bescherten uns unsere Gäste viele anregende Stunden, außerdem Spaß, aber auch Wissenswertes aus ihrem, oft sehr verschiedenen, Lebenskreisen und Arbeitsleben. So bekamen wir Tips zum Bauen, fürs Internet, die Installation von Sonnenkollektoren, für die Zubereitung vom Eß- und Trinkbaren und für viele andere Themen; vielen Dank dafür. Unvergessen bleiben die gemeinsamen Backofenabende, die Kutschenfahrten zu Weinbergvespern, die Waldeisenbahnfahrten oder die Ausflüge zur Drau oder zu den Schluchten und dem Waldsee am Fernsehturm. Unsere Gäste lernten Reiten, machten Ausritte, begleiteten ihre Kinder bei Ponyspaziergängen in die Umgebung unseres Dörfchens, spielten Boccia, Federball und Fußball auf der Spielwiese und betätigten sich als Bogen- oder Luftgewehrschützen. Für die Kinder gab es zusätzlich das geliebte Trampolin, das Spielhaus und für Wagemutige die Tarzanseilbahn. Aquarellmalstunden, Töpferkurse, Traktorfahrten, Arbeitseinsätze am Weinberg und auf der Heuwiese rundeten das tägliche Hofleben ab. Viele Kinder entdeckten eine neue Leidenschaft, nämlich das Schlafen im Heu; hierzu musste unser Heuhotel herhalten.

Das war quasi der Alltag bei uns, es gab aber auch Höhepunkte immer wieder, wie z.B. die Musikabende mit Ferenc und Lajos an den Sonntagen im Juli und August und natürlich die Hoffeste zur Saisonbegrüßung am Pfingstsonntag und zu seiner Verabschiedung Ende August, jeweils mit selbstgesammelten Wallnüssen, “colesterinfreiem„ Schmalzbrot, Ziegenkäse von Freunden und natürlich Schnaps und Wein. Zu den Festen kamen auch Besucher aus der Umgebung und sahen, hörten und machten mit uns und mit unseren Gästen mit beim Stelzenlaufen, Einradfahren, Glasbläserarbeiten, Töpfern, Keramikbrennen, Peitschenknallen, Bogenschießen, Axtwerfen, Liedersingen, Jurtebauen, Scherenschnittt, historische Photos erstellen, Ponyreiten, Kampfsportvorführungen, Trampolinspringen, Seilbahnfahren, Musizieren, Balancieren, Zaubern, Motorkarrenfahren, Serviettentechnik etc. Auch Zeitungen, Radio und Fernsehen berichteten über diese erlebnisreiche Ereignisse, aber auch das sonst stattfindende Ferienleben auf unserem Hof; einige Bilder, Filme und Episoden sind zu sehen unter:

www.atv.hu/videotar/20110913_amikor_nem_a_gozos_megy_kanizsara (Hof + Kutschenfahrt)

www.youtube.com/watch?v=iH5gHC7OljU (Konzert Tamara Mózes in unserem „Scheunentheather”)

https://andras.lengyak.hu/czinki (Hoffest zu Pfingsten 2011)

https://www.rtvslo.si/mmr/news/article/2820 (Ausstellung unserer Mausefallen im Medgyassaiház in Nagykanizsa)

Weitere Informationen zu unserem Hof enthält die Seite „Neues vom Hof” in unserer hompage www.bauernhofczinki.hu

aber auch unsere Seite: www.urlaub-anbieter.com/Czinki-Ferien-Bauernhof.htm

Erinnerungen und Meinungen unserer Gäste an und zu ihren Aufenthalten bei uns enthält die Seite „Gästebuch” in unserer hompage: www.bauernhofczinki.hu

Besonders freut es uns, daß unsere Gäste immer mehr wieder kommen. Auch für dieses Jahr stammen die Buchungen überwiegend von „Wiederholungstätern”, teils zum x-ten mal, wie z.B. Sonja, Hans und Johanna aus Köln und sie bleiben diesmal sogar über vier Wochen; herzlich Willkommen! Absoluter Champion unter unseren Gästen ist aber Judith, die es fertigbrachte – bis auf einmal – jedes Jahr bei uns zu sein und das oft nicht nur einmal. Wenn sie hier ist, ist Judith auch eine wertvolle Stütze bei der

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Beschäftigung mit unseren Pferden und Ponys, beim Reitunterricht und auch bei der Reitbegleitung; herzlicher Dank dafür und Gratulation zum bestandenem Bachelor. Besonderer Dank gebührt auch Jule, die zwischenzeitlich das mütterliche Haus hier im Dorf bewohnt, und sich liebevoll mit Helena und co. beschäftigt.
Auch unsere Familien beteiligen sich rege am Wiederkommen, so Ortruns Bruder Ekki mit Frau Claudia und Sohn Fabian, der heuer sein Abitur macht, aber auch Lászlós Tochter Michaela mit Ehemann Michael und den Töchtern Cornelia und Juliane und schließlich der Sohn Alexander mit Frau Martina, Tochter Timea und Sohn Simon; die es zwar vorziehen ihre Ferien in unserem Haus in Szigliget am Plattensee zu verbringen, doch bringen sie sich gelegentlich auch in unseren Hofbetrieb hier ein. Michaelas Familie hilft jeweils kräftig mit beim Kinderreiten und bei den Ponyspaziergängen, außerdem verblüffen sie den Rest der Gästeschar mit ihren Einradkünsten. Zurecht, denn Juliane und Cornelia sind amtierende bayerische Meister und Vizemeister in ihrer jeweiligen Alterklassen in Einradkür. Gratulation auch von hier aus und Dank für die tatkräftige Mithilfe am Hof.
Und uns selbst gab es letztes Jahr auch noch. Ortrun bewirtschaftete ihren Gemüsegarten erfolgreich, zog wohlschmeckende Gewächse, machte ihren Pizzateig für unsere Backofenabende meisterlich, versorgte Hunde und Katzen, machte leckere Marmeladen, kochte für László, gab Reitstunden, kaufte ein, malte Landschaften, war zu einem Künstlersymposium in Östereich, stellte die „gute Seele” des Betriebes und erlebte eine dicke Überraschung an ihrem Geburtstag im Juni, als unsere Gästeschar sie mit einem hauptmenüverdächtigen Frühstücksbuffet überfiel. László arbeitete viel, einmal sogar zu viel, als ihm Sonne und Hitze seine Grenzen zeigten beim Heuaufladen am Weinberg. Dem Schrecken folgte -Gott sei Dank- die beruhigende Nachricht, daß alles in Ordnung sei.

Zum Schluß noch das – vielleicht- wichtigste Ereignis des Jahres: Nicole und Roland, zwei langjährige Gäste – zwischenzeitlich Freunde – von uns aus Düsseldorf entschlossen sich ihre gemeinsamen Motorradtouren noch gemeinsamer zu machen und das mit Hilfe zweier Eheringe und meinten, wir sollten das unbedingt miterleben. Nix wie hin, dachten wir, denn die Zwei werden sich nicht so schnell wieder ehelichen. So kamen wir in den Genuss einer romantischen Hochzeit mit vielen Gästen, lustiger Predigt, Motorradmotorengetöse und einer zwangloser Feier mit sympathischen Leuten, mit denen wir gemeinsam getanzt und anregende Gespräche geführt haben. Nicol und Roland, herzlichen Dank, daß Ihr euer Solodasein geopfert habt, damit wir das tolle Fest erleben konnten und wir wünschen alles, alles Gute für Euren gemeinsamen Weg.

Und wenn wir schon im Lande sind, sollten auch die nicht heiratswilligen Verwandten, Bekannten und Freunde unsere Gesichter zu sehen bekommen, dachten wir und fingen an zu Planen. Schnell stellte sich aber heraus, daß dies, wenn überhaupt, jeweils nur kurz sein kann. Neben einigen ”Blitzbesuchen” bei Michaela, Tante Inge, Onkel E., den Mentons, Gertrud und Hartmut und „Bettanwärmungen” bei Maggy, Tom und Martina, Marianne, Vater Paul mit Lilo und bei Bruder Ekki mit Claudia und Fabian, den an unserer Fahrtroute verwurzelten Opfern, kam es in einem Brauhausausschank in Essen zu einem köstlichen Treffen mit alten Freunden, ehemaligen Kollegen und Mitarbeitern sowie Sommergästen bei Kölsch und „Halver Hahn”. Es kamen alle, die nicht durch Beinbruch oder Geburtswehen verhindert waren; es war ein gutes Gefühl sie unter den Lebenden zu wissen, wieder zu sehen, ihre Geschichten anzuhören und mit manchen sogar auch Wiedersehenspläne zu schmieden. Wir danken, daß Ihr uns diese unvergessliche Freude mit Eurem Kommen gemacht habt

Wünsche und Hoffnungen für das Neue Jahr? Ja, Frieden, weniger Berichte über Ungarn in den Medien, mehr Zuversicht im Lande, einige kleine Reisen zu den Nachbarn (Graz, Wien, Kroatien) und viele anregende Gespräche mit Euch, am Besten bei uns in Kendli, im Dühöngõ, im Weinkeller oder sonstwo.

Alles, alles Gute für das neue Jahr, vor Allem aber Gesundheit und Zufriedenheit!

Herzlich Ortrun und László